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Ehemalige Höfe in der Sperrzone der Rhön
Von Mario Goldbach, Christoph Fischer und Sebastian Schel
Einleitung:
Wir setzten uns mit der Geschichte der Höfe im Grenzgebiet auseinander, die der DDR-Diktatur zum Opfer fielen. Dabei gingen wir näher auf die drei Höfe in unserer Region, dem Geisaer Amt ein. Wir beschäftigten uns mit dem Kohlbachshof, dem Jakobshof und dem Seeleshof. Für unsere Präsentation fertigten wir eine geografische Lagekarte an und stellten das Schicksal der Höfe anschaulich dar. Außerdem führten wir einige Gespräche mit Zeitzeugen und Angehörigen.
Zusammenfassung:
Strengere Maßnahmen zur Sicherung der ehemaligen innerdeutschen Grenze hatten zur
Folge, dass Familien zwangsevakuiert wurden. Darunter auch Familie Knapp, welche 1952 den Kohlbachshof verfassen musste. Dasselbe Schicksal teilte wenig später im Jahre 1972 die Familie Heß, auch sie wurde ohne Angaben von Gründen vom Kohlbachshof evakuiert.
Obwohl der Kohlbachshof schon seit einem viertel Jahrhundert Wüstung ist, ist seine Geschichte nicht zu Ende.
Ähnlich erging es auch Familie Jakob 1952, ihnen gelang jedoch die Flucht in die ehemalige BRD. Trotz gelungener Flucht litt die Familie noch Jahre lang unter der Angst vor der Staatssicherheit. Die Staatssicherheit hat ihr Ziel dennoch erreicht, der Jakobshof wurde dem Erdboden gleich gemacht und die jahrelange Trennung von ihrem Hof riss alle Kontakte zu Verwandten ab.
Familie Heller verließ den Seeleshof “freiwillig“, da auch ihnen eine Umsiedlung drohte.
Sie bekamen durch glückliche Umstände einen Bauplatz von der Kirche in Spahl zu Verfügung gestellt. Von ihrem neuen Zuhause aus mussten sie zusehen, wie der Seeleshof abgerissen wurde.













